salzkammergut 2024

Aktuelles

„Bad Ischl ist auf der Shortlist für 2024“

(Bad Ischl, 31.01.2019) Bürgermeister Hannes Heide hat zusammen mit einem hochengagierten „Salzkammergut-Team 2024“ die Bewerbung für den Titel der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2024 präsentiert. Im Mittelpunkt der überzeugenden Programmatik steht die Transformation des Salzkammerguts zu einer neuen attraktiven kulturtouristischen Region, die aus der Kraft der Tradition und den bekannten touristischen Stärken heraus neue kreative Angebote für Besucher und Bewohner schafft. Die Bewerbung wurde vor allem von künstlerischen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Kräften vorangetrieben.   

Bürgermeister Hannes Heide erklärt: „So wie wir seit Jahrhunderten in unseren Bergen nach Salz graben, suchen wir nun nach den Elementen, die die Kulturgesellschaft in Europa verbinden, ja nach dem neuen Salz in unserer Gesellschaft. Traditionsgemäß können wir unsere Attraktivität für Künstler-Residenzen nutzen. Berühmte Künstlerinnen und Künstler haben im Salzkammergut Werke gestaltet, die die Kultur in Europa bereichert haben. Darauf können wir mit der Kulturhauptstadt Europas 2024 aufbauen.“  

Der Leiter des Bewerbungsbüros Stefan Heinisch ergänzt: „Die Bewerbung ist mit dem europäischen Förderprogramm „LEADER“ finanziert worden. Und es handelt sich um die erste Bewerbung einer inneralpinen Region für diese Prämierung. Wir zeigen damit deutlich, dass nicht nur große Städte den Titel Kulturhauptstadt erringen können. Wir wollen bewusst machen, welche europäischen Werte eine ländliche Städte- und Regionalgemeinschaft auszeichnet. In diesem Sinne möchten wir in enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Organisationen auch den Tourismus unter den Gesichtspunkten von Nachhaltigkeit, Diversität und Verantwortungsbewusstsein für Natur, Umwelt und Gesellschaft weiterentwickeln.“  

Zum Präsentationsteam gehört auch Franz Steinegger, Bürgermeister von Grundlsee, der die Fähigkeit der kleineren Städte und Gemeinden sowie ihrer Bürger im Salzkammergut hervorhebt, große Ereignisse erfolgreich durchzuführen: „Das Narzissenfest in Bad Aussee oder das Festival Sprudel, Sprudel & Musik sind Beispiele dafür, welche Organisationskraft in unseren Vereinen und der Kulturszene stecken. Außerdem haben wir eine touristische Infrastruktur, mit der wir gut auf das hohe Besucheraufkommen einer Kulturhauptstadt eingestellt sind. Ich freue mich darauf, Europa unsere alpenländische Kultur in moderner Form vermitteln zu können.“  

Bürgermeister Hannes Heide dankt den Partnern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Unterstützung sowie dem Bewerbungsteam „Salzkammergut 2024“ für die wirkungsvolle Arbeit. Er freut sich auf den weiteren Austausch mit den anderen Bewerberstädten.

Aus dem Bundeskanzleramt (BKA): Bad Ischl, Dornbirn und St. Pölten auf Shortlist für Europäische Kulturhauptstadt 2024

v.l.n.r.: Petra Kodym, Künstlerin, Mario Friedwagner, Geschäftsführer Freies Radio Salzkammergut, Neil Peterson, Coach & internationaler Kulturhauptstadtexperte aus Liverpool, Heidi Zednik, Künstlerin, Bgm. Hannes Heide, Bad Ischl, Bgm. Franz Steinegger, Grundlsee, Marie Gruber, Lehramtsstudentin (Englisch & Bildnerische Erziehung), Sonja Zobel, Theaterschauspielerin, Lisa Neuhuber und Stefan Heinisch, beide Büro Salzkammergut 2024. Fotonachweis: ©Büro skgt24 Eva Mair

Kulturhauptstadt Projekt Volksschule Strobl zum Thema Salz

Die 2. Klasse der Volksschule Strobl hat unser Projekt als Anlass genommen sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Salz zu beschäftigen. Die Kinder lernten den Stoff mit allen Sinnen kennen und darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit Salinen Tourismus ein Konzept für den kindergerechten Salinenbesuch erarbeitet. Für eine Ausstellung sammeln die SchülerInnen aktuell Salzstreuer aus europäischen Salinen- und Partnerstädten ein.

Wir freuen uns über so viel Engagement und sagen Danke!

 


Freies Radio Salzkammergut, Der Widerhall Woche 39
Bad Ischl – Salzkammergut – Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt steht! „Salz und Wasser, das ist die DNA unserer Bewerbung!“ Über Monate hinweg haben Programmkoordinatorin Lisa Neuhuber und Projektleiter Stefan Heinisch Gespräche, Bürgerforen und Workshops im gesamten Salzkammergut organisiert. Vier wesentliche Leitlinien für die nun Projektideen gesammelt werden, wurden am 19. September in der Ischler Trinkhalle präsentiert. Wir waren da und Mario Friedwagner hat sich nach der Pressekonferenz umgehört. Projektideen können persönlich im Büro der Kulturhauptstadtteams im Gemeindeamt Bad Ischl abgegeben werden oder auch online via: www.salzkammergut-2024.at

Hier geht’s zur Sendung zum Nachhören: https://freiesradio.at/widerhall/der-widerhall-woche-39-9/


Warum sich Bad Ischl gute Chancen ausrechnet

Der KURIER bat uns, in 5 Punkten unsere Stärken im Rahmen der Bewerbung des Salzkammerguts als Kulturhauptstadt Europas 2024 darzulegen. Wir haben es getan und versucht kurz und knackig zu antworten – das war unsere Antwort (siehe nachfolgend). Zum gesamten Artikel vom 22.09.2018 geht es hier.

1. Geschichte: Das Salzkammergut ist eine Landschaft mit einer einzigartigen Geschichte: Von der Hallstattzeit über das kaiserliche Kammergut samt Arbeiterbewegung, Kurbetrieb, wirtschaftlichen Pionierleistungen, Sommerfrische bis hin zur romantisierten Sehnsuchtslandschaft. Andererseits war es auch eine Hochburg für den Nationalsozialismus (KZ-Ebensee, Zufluchtsort für NS-ler, aber auch ein Ort des Widerstands).

2. Alpin: Das Salzkammergut ist die erste inneralpine Bewerbung mit einer Kleinststadt (unter 15.000 Einwohner) und vielen kleinen Gemeinden im Rücken. Wir thematisieren die Rolle von Kleinstädten in ländlichen Regionen Europas.

3. Kultur: Das Salzkammergut ist über Jahrtausende von Salz und Wasser geprägt worden. Jetzt ist es an der  Zeit, Kultur als drittes, prägendes Element zu stärken und zu etablieren.

4. Grenzübergreifend: Ein Pluspunkt ist die hohe Motivation. Denn die Kulturhauptstadt soll ein Katalysator sein, mit dem die Region über drei Bundesländergrenzen hinweg vernetzt wird und über Kirchtürme hinwegblickt. Wie viele andere ländliche Regionen kämpft das Salzkammergut mit großen Herausforderungen wie steigender Landflucht, Arbeitsplätze-, aber zugleich auch Fachkräftemangel sowie fehlendem Bildungsangebot und Überalterung. Die Kulturhauptstadt ist ein Vehikel, um sich mit anderen europäischen Regionen auszutauschen und gemeinsam Strategien für die Zukunft zu erarbeiten.

5. Sturheit als besondere Stärke: Ausdauer, Sturheit und Widerstandsgeist gepaart mit einer großen Portion Kreativität sind in der Region fest verankert. Uns geht es um Ansätze und Strategien zur Herausbildung einer Potentialentfaltungskultur abseits urbaner Zentren. Wir lassen nicht locker.


Unser „offenes Büro“ gibt es immer noch…
…und zwar jeden Dienstag von 14 – 16 Uhr
Stadtgemeindeamt Bad Ischl, Pfarrgasse 11
(Stiege 1, 1. Stock)

Unsere Bürotür steht weiterhin dienstags für jede/n offen! Du kannst ganz unkompliziert hereinspazieren und mit uns über das Projekt sprechen.
Komm vorbei, frag nach, bring Gedanken und Ideen ein!
Wir freuen uns auf dich!


Konzeptvorstellung für Kunst- und Kulturschaffende
17. September 2018, 18 – 19:30 Uhr
Trinkhalle (Ostflügel), Bad Ischl

In den letzten Monaten haben wir uns intensiv mit den Herausforderungen der
Region auseinandergesetzt und auf Basis eines breiten Beteiligungsprozesses
das Bewerbungskonzept für Bad Ischl und das Salzkammergut als Kulturhauptstadt Europas 2024 erstellt.

Dieses Konzept wollen wir nun AkteurInnen aus dem Kultur- und Kunstbereich
vorstellen und gleichzeitig um weiteren Input bitten.

Wir bitten um Anmeldung unter buero@salzkammergut-2024.at
Auf Ihr/dein Kommen freuen sich Heidi, Lisa, Petra, Stefan und Klaus!