kulturhaupstadt europas bad isch salzkammergut 2024

Monitoring Jury bewertet Fortschritte am Projekt als sehr positiv 

Im Juni 2022 fand das zweite Monitoring von Bad Ischl-Salzkammergut 2024 statt. Darin befragte jene Jury, die dem regionalen Projekt im Jahr 2019 den Titel-Zuschlag „Kulturhauptstadt Europas“ verlieh, einen Teil des Kulturhauptstadt-Teams zum Projektfortschritt. Im Vorfeld der Online-Diskussion übermittelte die Kulturhauptstadt-Organisation einen umfassenden Bericht über die jeweiligen Arbeitsfelder des Projekts. Im Fokus des Monitorings stehen insbesondere die Langzeit-Strategie des Projekts, das künstlerische Programm, Management-Fragen, die Einbindung der Bevölkerung, Kommunikation sowie die Umsetzungsfähigkeit. 

Im Rahmen des Monitorings überprüft die EU-Jury, ob eine Kontinuität zwischen der Bewerbungsphase und dem Bidbook, das den Zuschlag erhielt, und der Umsetzungsphase gesichert ist. Die positive Absolvierung des mehrjährigen Monitoring-Prozesses ist Voraussetzung, um zu Beginn des Titeljahres den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ und den Melina-Mercouri-Preis bestätigt zu bekommen.  

Die Jury beurteilte die Fortschritte des Projekts als positiv, insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie und anderen gegenwärtigen Herausforderungen, wie dem Ukrainekonflikt.  

Aufgrund der positiven Bewertung gab die Jury dem Team der Kulturhauptstadt nur wenige Empfehlungen für die weitere Arbeit mit: Die Weiterentwicklung der Programmlinien wurden begrüßt. In diesem Zusammenhang wurde jedoch empfohlen, die europäische und internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen und die Projekte im Bereich Erinnerungskultur für vielfältige Zielgruppen aufzubereiten. Aufgrund der Größe des Teams empfahl die Jury, möglichst viele Projekte mit und durch Projektpartner*innen umzusetzen. Abschließend gab es die Empfehlung, die Pläne im Hinblick auf die derzeitige Inflation im Auge zu behalten. 

Das dritte und letzte Monitoring durch die EU-Jury findet im Herbst 2023 statt.