Kulturhauptstadt-Pionier*innen: Wie die Idee entstand


(Bad Ischl, Freitag, 24.1.20) Im Sitzungssaal der Stadtgemeinde Bad Ischl wurden jene Menschen vor den Vorhang geholt, die vor fünf Jahren an der Uni den Stein der Bewerbungsinitiative des Salzkammergutes ins Rollen brachten.

Eine multidisziplinäre Lehrveranstaltung, gleitet von Elisabeth Leitner an der TU Wien gilt als die Wiege der Idee, dass sich das Salzkammergut als Region mit der Bannerstadt Bad Ischl um den Titel “Kulturhauptstadt Europas 2024” bewirbt.

Die Studierenden erarbeiteten gemeinsam mit 25 Lehrenden an acht Unis Projekte und Argumente für die damals zukünftigen österreichischen Kulturhauptstädte. Vor fünf Jahren erfuhr der damalige Ischler Bürgermeister und Kulturreferent Hannes Heide vom Projekt und begrüßte die Initiative. „KULTURHAUPTSTADT 2024“ versteht sich als „Plattform welche die österreichweite Diskussion begonnen hat. Dafür haben wir 44 Projekte als Diskussionsbeitrag entwickelt. Gemeinsam mit interessierten Städten und Institutionen konzipieren und organisieren wir Veranstaltungen und natürlich publizieren wir auch zum Thema.“ Dabei standen auch andere potenzielle österreichische Kulturhauptstädte zur Diskussion. Die Forscher*innen nahmen die Städte und Regionen genau unter die Lupe und bespielten sie mit Beteiligungs- und Diskussionsformaten.

Fünf Jahre später, 2020, hat das Bewerbungsteam es schließlich geschafft! Es hat das Salzkammergut mit Bad Ischl als Bannerstadt hochmotiviert bis zum Titelzuschlag und darüber hinaus begleitet. Umso spannender war es für die Ideengeber*innen und Umsetzer*innen, sich persönlich über das Kulturhauptstadt-Prozedere auszutauschen.