Blickpunkte – Martin Schott


Martin Schott ist in Bad Ischl geboren und aufgewachsen. Zum Studieren ging er nach Wien, wo er fast 14 Jahre blieb ehe es ihn wieder in seine Heimat verschlug. Berufliche Erfahrungen hat der leidenschaftliche Skitourengeher in Naturwissenschaft, Hochschulpolitik, Innovation und Klimaschutz.

Du hast eine Zeit lang in Wien gelebt. Wo siehst du die größten Unterschiede (positiv wie negativ) zwischen dem Salzkammergut und einer Großstadt wie Wien?

Wien ist eine wunderbare Stadt – groß, bunt, trist, laut, leise, grantig, lustig, schnell und langsam zugleich. In Wien kann man in angenehmer Anonymität leben, sich selbst immer wieder neu erfinden und eine Infrastruktur (Öffis, etc.) nutzen, die ihresgleichen sucht. Gleichzeitig kann schnell der direkte Austausch mit Menschen auf der Straße verloren gehen. Mir wurde immer mehr bewusst, wie wichtig (mir) ein menschliches, familiäres, freundschaftliches und nicht anonymes Umfeld ist. Im Salzkammergut kommen „die Menschen beim Reden zam” – einfach so, auf der Straße, am Berg oder beim Wochenmarkt.

Du hast das Projekt “Zukunft Bildung Salzkammergut” initiiert, kannst du das Projekt kurz erklären? Gibt es schon konkrete Ideen für das Salzkammergut?

Ausgangspunkt waren bisherige Initiativen und Bemühungen ein tertiäres Bildungsangebot im Salzkammergut zu etablieren. Aus vielen Gesprächen und Analysen wurde dann ein Projekt. Wir haben im letzten Jahr versucht mit vielen Menschen und Organisationen drei Dinge zu erreichen: Netzwerk aufbauen, Themen identifizieren und nächste Schritte planen. Aktuell haben wir einen kleinen Kreis an motivierten und interessierten Menschen, eine begründete Auswahl an spannenden Themen für ein weiterführendes Bildungsangebot und auch Ideen für weitere Schritte. Was uns aber aktuell fehlt ist leider die Zeit und auch das Geld in die Umsetzung zu gehen.

Auf welche Entwicklungen muss sich das Salzkammergut in den nächsten zehn Jahren einstellen?
Man liest und hört es immer wieder: die Arbeitswelt wird sich weiter ändern und Maßnahmen im Bereich Klimaschutz werden unser Leben beeinflussen. Kein Megatrend wird uns im Salzkammergut nicht betreffen – manche mehr, andere später. Darauf müssen wir uns einstellen.

Was sind deiner Meinung nach die größten Chancen, die mit dem Kulturhauptstadt-Titel verbunden sind?

Die größte Chance liegt in der Aufbruchstimmung, die entstehen kann. Aus allen Gemeinden und Bereichen – Kultur, Kunst, Bildung, Sport, Tourismus, Wirtschaft und Politik – werden Menschen gemeinsam an der Umsetzung einer Kulturhauptstadt-Vision arbeiten. Das ist ein Hebel der auf Jahrzehnte wirken kann. Eine unfassbare Chance!

10 Jahre später: Wie sieht das Salzkammergut von 2034 idealerweise aus? 

Lebendige Ortskerne, lustige und bunte Feste, kontroverse Diskussionen, Bildungsangebote für alle Generationen, autofreie Mobilität und ein sanfter, nachhaltiger Tourismus der Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Viele schöne Worte, die hoffentlich auch Wirklichkeit werden können.

Martin Schott ist in Bad Ischl geboren und aufgewachsen. Zum Studieren ging er nach Wien, wo er fast 14 Jahre blieb ehe es ihn wieder in seine Heimat verschlug. Berufliche Erfahrungen hat der leidenschaftliche Skitourengeher in Naturwissenschaft, Hochschulpolitik, Innovation und Klimaschutz.

Du hast eine Zeit lang in Wien gelebt. Wo siehst du die größten Unterschiede (positiv wie negativ) zwischen dem Salzkammergut und einer Großstadt wie Wien?

Wien ist eine wunderbare Stadt – groß, bunt, trist, laut, leise, grantig, lustig, schnell und langsam zugleich. In Wien kann man in angenehmer Anonymität leben, sich selbst immer wieder neu erfinden und eine Infrastruktur (Öffis, etc.) nutzen, die ihresgleichen sucht. Gleichzeitig kann schnell der direkte Austausch mit Menschen auf der Straße verloren gehen. Mir wurde immer mehr bewusst, wie wichtig (mir) ein menschliches, familiäres, freundschaftliches und nicht anonymes Umfeld ist. Im Salzkammergut kommen „die Menschen beim Reden zam” – einfach so, auf der Straße, am Berg oder beim Wochenmarkt.

Du hast das Projekt “Zukunft Bildung Salzkammergut” initiiert, kannst du das Projekt kurz erklären? Gibt es schon konkrete Ideen für das Salzkammergut?

Ausgangspunkt waren bisherige Initiativen und Bemühungen ein tertiäres Bildungsangebot im Salzkammergut zu etablieren. Aus vielen Gesprächen und Analysen wurde dann ein Projekt. Wir haben im letzten Jahr versucht mit vielen Menschen und Organisationen drei Dinge zu erreichen: Netzwerk aufbauen, Themen identifizieren und nächste Schritte planen. Aktuell haben wir einen kleinen Kreis an motivierten und interessierten Menschen, eine begründete Auswahl an spannenden Themen für ein weiterführendes Bildungsangebot und auch Ideen für weitere Schritte. Was uns aber aktuell fehlt ist leider die Zeit und auch das Geld in die Umsetzung zu gehen.

Auf welche Entwicklungen muss sich das Salzkammergut in den nächsten zehn Jahren einstellen?

Man liest und hört es immer wieder: die Arbeitswelt wird sich weiter ändern und Maßnahmen im Bereich Klimaschutz werden unser Leben beeinflussen. Kein Megatrend wird uns im Salzkammergut nicht betreffen – manche mehr, andere später. Darauf müssen wir uns einstellen.

Was sind deiner Meinung nach die größten Chancen, die mit dem Kulturhauptstadt-Titel verbunden sind?

Die größte Chance liegt in der Aufbruchstimmung, die entstehen kann. Aus allen Gemeinden und Bereichen – Kultur, Kunst, Bildung, Sport, Tourismus, Wirtschaft und Politik – werden Menschen gemeinsam an der Umsetzung einer Kulturhauptstadt-Vision arbeiten. Das ist ein Hebel der auf Jahrzehnte wirken kann. Eine unfassbare Chance!

10 Jahre später: Wie sieht das Salzkammergut von 2034 idealerweise aus? 

Lebendige Ortskerne, lustige und bunte Feste, kontroverse Diskussionen, Bildungsangebote für alle Generationen, autofreie Mobilität und ein sanfter, nachhaltiger Tourismus der Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Viele schöne Worte, die hoffentlich auch Wirklichkeit werden können.