Blickpunkte – Sonja Zobel


Sonja Zobel ist gebürtige Bad Goiserin und hat in London Schauspiel studiert und danach auch dort am Theater gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat hat die 26-Jährige 2018 das Theater am Wolfgangsee gegründet, das seither sehr erfolgreich läuft. Sonja Zobel unterstützt die Kulturhauptstadt-Bewerbung vom Salzkammergut sehr engagiert.

Du hast eine Zeit lang in London gelebt. Was hast du am meisten  vom Salzkammergut vermisst?

Die Natur, die Rückzugsmöglichkeiten und die Herzlichkeit der Menschen. London ist eine Stadt, die 24 Stunden lebt. Jeder hat die Chance sich zu entfalten, aber wird auch schnell fallen gelassen. Bei uns gibt es eine gewisse Solidarität, die gerade dann am Größten ist, wenn Menschen in Not sind. Das ist ein rares Gut auf das wir achten müssen. Und natürlich leben wir hier in einem Paradies mit der höchsten Lebensqualität. Ein Blick in die Berge, ein Sprung in unser trinkbares Wasser und die fruchtbare Natur sind für mich pure Lebensfreude.

Wie nimmst du die Kulturszene im Salzkammergut wahr?

Die Kulturszene ist zwar aktuell dürftig aber besteht, noch dazu mit viel Potential.  Durch unseren Bewerbungsprozess habe ich so viele Menschen kennengelernt, die sich entwickeln wollen. Die Motivation und das Talent sind schon da, jetzt braucht es nur mehr die Möglichkeiten und das Wohlwollen von Politik und Bevölkerung zur Entfaltung.

Was erhoffst du dir von der Bewerbung zur Kulturhauptstadt bzw. vom Titel?

Am meisten hoffe ich, dass wir eine Zukunftsperspektive finden, in der wir nicht nur von alten Klischees und Massentourismus leben, sondern auch zeigen, dass unsere Region den Sprung in die Moderne geschafft hat. Wir sollen auch ein Ort werden, in dem junge Kreative einen fixen Platz haben. Ein Ort, in dem alte Traditionen bestehen aber dennoch neue hinzukommen können und in dem wir weltoffen und neugierig bleiben. Kultur soll zu dem Gut werden, das Salz einmal für uns war.

10 Jahre später: Wie sieht das Salzkammergut von 2034 idealerweise aus? 

Das Salzkammergut zieht weltweit Künstler aller Sparten an, um hier einen Rückzugsort zu finden. Hierbei werden sie kreativ und produzieren Werke die international Anklang finden. Diese werden in verschiedensten Museen oder Orten ausgestellt oder aufgeführt. Unsere Jugend ist vollkommen von Musik, Theater und Literatur begeistert, veranstaltet  Musikfestivals, Poetry Slams und betreibt mit großem Erfolg Gasthäuser, die vor der Schließung standen. Das Lehartheater hat ein fixes Ensemble, dass es ganzjährig bespielt und reges Interesse beim Publikum findet. Die Bevölkerung aber auch Gäste nehmen an diesem Leben teil, achten bewusst auf unsere vergängliche Natur und sind offen für den internationalen Austausch.

Fotocopyright Leo Fellner

Sonja Zobel ist gebürtige Bad Goiserin und hat in London Schauspiel studiert und danach auch dort am Theater gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat hat die 26-Jährige 2018 das Theater am Wolfgangsee gegründet, das seither sehr erfolgreich läuft. Sonja Zobel unterstützt die Kulturhauptstadt-Bewerbung vom Salzkammergut sehr engagiert.

Du hast eine Zeit lang in London gelebt. Was hast du am meisten  vom Salzkammergut vermisst?

Die Natur, die Rückzugsmöglichkeiten und die Herzlichkeit der Menschen. London ist eine Stadt, die 24 Stunden lebt. Jeder hat die Chance sich zu entfalten, aber wird auch schnell fallen gelassen. Bei uns gibt es eine gewisse Solidarität, die gerade dann am Größten ist, wenn Menschen in Not sind. Das ist ein rares Gut auf das wir achten müssen. Und natürlich leben wir hier in einem Paradies mit der höchsten Lebensqualität. Ein Blick in die Berge, ein Sprung in unser trinkbares Wasser und die fruchtbare Natur sind für mich pure Lebensfreude.

Wie nimmst du die Kulturszene im Salzkammergut wahr?

Die Kulturszene ist zwar aktuell dürftig aber besteht, noch dazu mit viel Potential.  Durch unseren Bewerbungsprozess habe ich so viele Menschen kennengelernt, die sich entwickeln wollen. Die Motivation und das Talent sind schon da, jetzt braucht es nur mehr die Möglichkeiten und das Wohlwollen von Politik und Bevölkerung zur Entfaltung.

Was erhoffst du dir von der Bewerbung zur Kulturhauptstadt bzw. vom Titel?

Am meisten hoffe ich, dass wir eine Zukunftsperspektive finden, in der wir nicht nur von alten Klischees und Massentourismus leben, sondern auch zeigen, dass unsere Region den Sprung in die Moderne geschafft hat. Wir sollen auch ein Ort werden, in dem junge Kreative einen fixen Platz haben. Ein Ort, in dem alte Traditionen bestehen aber dennoch neue hinzukommen können und in dem wir weltoffen und neugierig bleiben. Kultur soll zu dem Gut werden, das Salz einmal für uns war.

10 Jahre später: Wie sieht das Salzkammergut von 2034 idealerweise aus? 

Das Salzkammergut zieht weltweit Künstler aller Sparten an, um hier einen Rückzugsort zu finden. Hierbei werden sie kreativ und produzieren Werke die international Anklang finden. Diese werden in verschiedensten Museen oder Orten ausgestellt oder aufgeführt. Unsere Jugend ist vollkommen von Musik, Theater und Literatur begeistert, veranstaltet  Musikfestivals, Poetry Slams und betreibt mit großem Erfolg Gasthäuser, die vor der Schließung standen. Das Lehartheater hat ein fixes Ensemble, dass es ganzjährig bespielt und reges Interesse beim Publikum findet. Die Bevölkerung aber auch Gäste nehmen an diesem Leben teil, achten bewusst auf unsere vergängliche Natur und sind offen für den internationalen Austausch.

Fotocopyright Leo Fellner