Klaus Maria Brandauer

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Klaus Maria Brandauer
© Jim Rakete
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Mehr über die Person

Seit Anfang der siebziger Jahre ist Klaus Maria Brandauer einer der gefragtesten Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen Shakespeares Romeo, Schillers Fiesco, Büchners Leonce und der Prinz in Lessings Emilia Galotti, welchen er in der legendären Inszenierung von Fritz Kortner spielte. Seit 1972 gehört er dem Wiener Burgtheater an – dessen Ehrenmitglied er heute ist – und wo er als Don Carlos, als Ferdinand, als Tartuffe, über hundert Mal als Hamlet und als Lessings Nathan der Weise aufgetreten ist.

Im Jahr 2007 spielte Klaus Maria Brandauer den Wallenstein in der zehnstündigen Inszenierung von Peter Stein am Berliner Ensemble. Mit Sophokles „Ödipus auf Kolonos“ kehrte er im Sommer 2010 zu den Salzburger Festspielen zurück, wo er von 1983 bis 1989 den Jedermann gespielt hatte. Zusammen mit Peter Stein erarbeitete er ebenfalls den Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“, den Krapp in „Das letzte Band“ von Samuel Beckett, sowie Shakespeares „König Lear“.

Neben seiner schauspielerischen Arbeit führt Klaus Maria Brandauer regelmäßig Regie. In den letzten Jahren inszenierte er Esther Vilars „Speer“ in Berlin und London, „Hamlet“ am Wiener Burgtheater, Richard Wagners „Lohengrin“ an der Oper Köln und Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast.

Klaus Maria Brandauer gehört zu den wenigen deutschsprachigen Schauspielern, die weltweite Anerkennung gefunden haben. 1970 gab er in der Hollywood-Produktion „The Salzburg Connection“ sein Filmdebüt. Im Laufe der Jahre folgten der James Bond-Streifen „Never Say Never Again“, „Out Of Africa“, „White Fang“, „Streets Of Gold“, „Rembrandt“, „Introducing Dorothy“, sowie „Tetro“ in der Regie von Francis Ford Coppola. Mit seinem Freund István Szabó schuf er die Filmtrilogie „Oberst Redl“–„Mephisto“-„Hanussen“. Als Regisseur verfilmte er „Georg Elser – Einer aus Deutschland“ und „Mario und der Zauberer“ von Thomas Mann.

Klaus Maria Brandauers Wirken wurde vielfach gewürdigt und ausgezeichnet. Dazu zählen die Ehrenbürgerschaft seines Heimatortes Altaussee und die Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv. Er wurde u.a. mit dem New York Film Critics Circle Award, dem Golden Globe,  dem Bundesfilmpreis, dem Nestroy-Theaterpreis für sein Lebenswerk, dem Stanislawski-Preis, dem Friedenspreis des deutschen Films – Die Brücke, dem Ehrenring des Landes Steiermark und dem Ehrenring des Burgtheaters ausgezeichnet. 

Teilnahmen

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