Museum der Erinnerung

Eine lebendige Installation im Lederermayerhaus

Ein Haus wird zum Ort des Austauschs lebendiger Geschichte seiner Umgebung. Die Geschichte des Lederermayerhauses reicht bis in Anfänge des 18. Jahrhunderts zurück. Es war u.a. Standort für einen Fischhändler und das Haus eines Lederer-Gewerbes. Es war landwirtschaftlicher Betrieb und ein liebevolles Katzenhaus, betreut von seiner letzten Besitzerin.

Änderungen vorbehalten
Lederermayerhaus
© Zimmermann
Mitwirkende

Amina Handke (Künstlerin, Projektverantwortliche)

Martina Rothschädl (Programmleitung Erinnerungskultur)

Wann
je eine Woche im Mai, Juli, August und November 2024

Über das Projekt

Heute trotzt das (nahezu) unberührte Monument – das Lederermayerhaus – mitten in Unterach den Spuren der Zeit. Mitsamt seiner langen Geschichte und begünstigt durch die zentrale Lage soll es, im Lauf des Jahres 2024, zu einem Zentrum der Dokumentation und des vielfältigen Austauschs lebendiger Geschichten des Orts und seiner Umgebung werden.

Die Künstlerin Amina Handke begibt sich mit den Forschungsmethoden der Kunst auf die Suche nach Geschichte, Gegenwart und einer möglichen Zukunft dieses besonderen Ortes. Gemeinsam mit den Interessengruppen des Hauses, mit lokalen Künstler*innen und Handwerker*innen und dem Verein „Projekt Lederermayerhaus“ entsteht so, in partizipativer Zusammenarbeit, ein installativer und interaktiver Ausstellungsraum, der mit Objekten, Bildern, Fotografien und Zeitdokumenten, Gesprächen und Interviews temporär wiederbelebt wird. So werden in teilhabe-orientierten Formaten Denk- und Handlungsräume für ein sinnvolles Weiterbestehen entwickelt.