Macht und Tradition

Eine offene und aktive Erinnerungskultur ohne Scheuklappen ist eine Notwendigkeit, um aus der Vergangenheit Lehren für einen sorgsamen und vorausschauenden Umgang mit unserer Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Die Pflege der Tradition ist lebendig und stark im Salzkammergut. Sie umfasst einen breiten Spannungsbogen, der von Musik, Handwerk, Brauchtum, Theater, Literatur bis zur Wirtshauskultur reicht. Um die Traditionen zu verstehen, bedarf es aber auch eines differenzierten Blickes, wie es zu dieser Entwicklung kam.

Macht und Tradition

Eine offene und aktive Erinnerungskultur ohne Scheuklappen ist eine Notwendigkeit, um aus der Vergangenheit Lehren für einen sorgsamen und vorausschauenden Umgang mit unserer Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Die Pflege der Tradition ist lebendig und stark im Salzkammergut. Sie umfasst einen breiten Spannungsbogen, der von Musik, Handwerk, Brauchtum, Theater, Literatur bis zur Wirtshauskultur reicht. Um die Traditionen zu verstehen, bedarf es aber auch eines differenzierten Blickes, wie es zu dieser Entwicklung kam.
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Academy of Ceramics Gmunden

Gmundner Keramik und OÖ Landes-Kultur GmbH haben mit der Academy of Ceramics Gmunden ein neues Format geschaffen. Im Zentrum stehen die gegenseitige Befeuerung und der Austausch zwischen einem der ältesten Standorte für Keramikproduktion in Europa und zeitgenössischen Künstler*innen von internationalem Rang.

Das kreative Fundament des Salzkammerguts birgt ein großes Potential für die Kulturhauptstadt und soll im Jahr 2024 sichtbar gemacht werden.

Illustre Personen sind dem Aufruf zum Casting für „Das Große Welttheater“ gefolgt. Sie finden sich in einem geschlossenen Raum und werden vom Schöpfer zu Improvisationen von der „Geburt bis zum Tod“ aufgefordert. Wer ist dieser mysteriöse Entertainer mit seinen zwei Engeln?

Das Salzkammergut als Umschlagplatz und Rettungsort für Kunstwerke: Die Ausstellung im Lentos zeigt eine Auswahl an exemplarischen Gemälden, die für Hitlers „Führermuseum“ und eine Verteilung an Museen des Deutschen Reiches in ganz Europa zusammengetragen wurden. Durch Ankauf, Raub, „Arisierung“ und mittels Zwangsverkauf wurden diese erworben, und, wie österreichische Museumsbestände, im Salzkammergut eingelagert und gerettet.

2024 findet vom 24. bis 26. Mai der europäische Knappen- und Hüttentag in Bad Ischl statt, bei dem 2000 bis 3000 Teilnehmer*innen aus ganz Europa erwartet werden. Knappschaftsvereine vor allem aus Bergbauregionen in Deutschland, Österreich, Tschechien und Frankreich werden vor Ort sein und ihre Knappentraditionen gemeinsam feiern.

Mitunter lastet das imperiale Erbe bleiern auf Bad Ischl. Alternative Sichtweisen werden weitgehend ausgeblendet – es dominieren Kitsch und Klischee, Geschichtsklitterung im Schatten des Habsburg-Mythos. Eine Ausstellung im öffentlichen Raum sowie Gespräche und Stellungnahmen europäischer Expert*innen wagen eine differenzierte Auseinandersetzung mit der k.u.k.-Zeit.

Ein Haus wird zum Ort des Austauschs lebendiger Geschichte seiner Umgebung. Die Geschichte des Lederermayerhauses reicht bis in Anfänge des 18. Jahrhunderts zurück. Es war u.a. Standort für einen Fischhändler und das Haus eines Lederer-Gewerbes. Es war landwirtschaftlicher Betrieb und ein liebevolles Katzenhaus, betreut von seiner letzten Besitzerin.

Ein bildgewaltiges Musiktheaterprojekt für Kinder inspiriert durch die regionalen Sagen und Märchen des österreichischen Salzkammerguts, sowie die Salzbergwerke und Eishöhlen der Region. Die künstlerischen Vision des Projekt zeichnet sich vor allem durch Papierkunst (Pop-up Skulpturen, Origami Technik und Papiertechnik) aus.

Mit der „Kulturhauptstadt Europas“ werden Impulse gesetzt, an Modellen der Zukunft gearbeitet und mit Kunst kulturelle Entwicklungen angedacht und in die Wege geleitet: Es geht um die einigende visionäre Kraft, die Europa, ebenso wie das Salzkammergut, durch die kulturelle Vielfalt hat und braucht. Wir leben in Zeiten, in denen Europa sich seine Position in der Welt neu erarbeiten muss, dabei geht es nicht nur um gemeinsame Regeln, Vorschriften und Bürokratie, sondern vielmehr um die Frage nach der Rolle der Kultur als identitätsstiftende Kraft.

Die schroffen Berggebiete, die dichten Wälder und weitläufigen Almen des Salzkammerguts dienten während des Nationalsozialismus nicht nur Widerstandskämpfer*innen und Deserteur*innen, sondern auch zum Teil hochrangigen Nationalsozialist*innen als Versteck. Im Rahmen des Projekts finden Wanderungen statt, die weniger spektakuläre Berggipfel zum Ziel haben, sondern an originale Schauplätze leiten, die in diesem Kontext eine wesentliche Rolle eingenommen haben, jedoch aus dem kollektiven Gedächtnis weitgehend verschwunden sind oder sich dort nie verankert haben.

Der Welt-Salon greift die Idee des historischen Salon-Konzepts als gesellschaftlichem Treffpunkt zwischen öffentlichem und privatem Bereich, als Ort des Austausches über Themen wie Politik, Kultur und Wirtschaft, wieder auf. Vertreter*innen von Communities und Expert*innen diskutieren hier über historische Zu- und Abwanderung.

Im Projekt Wir im Salzkammergut arbeiten Mitarbeiter*innen der Theatervermittlung des Landestheaters Linz eine Woche vor Ort mit Menschen zu Themen, die die Teilnehmenden bewegen. Es wird gemeinsam geforscht, geprobt, entwickelt, und am Ende steht eine spannende Ergebnispräsentation – mit Menschen vor Ort für Menschen vor Ort.

2024 soll die Villa Toscana wieder zu einem Ort erwachen, an dem die „guten Menschen“ der Vergangenheit auf „gute Menschen“ der Gegenwart treffen, sich an ihnen reiben und inspirieren lassen – ein Ort der Ausstellungen, Performances und Salons. Ein Netzwerknotenpunkt für Kunst und Wissenschaft, Geschichte und Gegenwart.