Kultur im Fluss

Das Bedürfnis nach einer klaren kulturellen Identität scheint in einer Welt, die global voneinander abhängt, nachvollziehbar. Aber ist diese so eindeutig feststellbar? Der französische Philosoph François Jullien beschreibt, dass das Wesen der Kultur die Veränderung ist. Bräuche, Traditionen oder eine gemeinsame Sprache sind als Ressourcen zu begreifen, die prinzipiell allen zur Verfügung stehen und unterschiedlichst genutzt werden können.

Kultur im Fluss

Das Bedürfnis nach einer klaren kulturellen Identität scheint in einer Welt, die global voneinander abhängt, nachvollziehbar. Aber ist diese so eindeutig feststellbar? Der französische Philosoph François Jullien beschreibt, dass das Wesen der Kultur die Veränderung ist. Bräuche, Traditionen oder eine gemeinsame Sprache sind als Ressourcen zu begreifen, die prinzipiell allen zur Verfügung stehen und unterschiedlichst genutzt werden können. Sie sind der Humus, auf dem Gesellschaften sich bauen und weiterbilden. Durch Neugierde, produktives Hinterfragen, Erfragen und Erforschen, durch neue Blicke und Interpretationen, und mit einem internationalen Dialog der Kulturen werden unkonventionelle Kunstformate sowie nachhaltige Konzepte ermöglicht. Kultur und damit kulturelle Identität stehen niemals still. KULTUR IM FLUSS ist eine Selbstverständlichkeit. Sie lässt Erneuerungen zu und macht eine Region und ihre Gesellschaft stark und zukunftsfähig. Sie anerkennt Vielfalt als eine Kraft, mit der man voneinander lernt, und sich dabei weiterentwickeln und neuen Herausforderungen Parole bieten kann.
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Im Rahmen dieser Ausstellung hat Nick Oberthaler drei seiner ehemaligen Student*innen aus Lyon eingeladen, um vor Ort neue Arbeiten zu entwickeln, die auf die geographischen und inhaltlichen Schwerpunkte sowie die kontextuellen Rahmenbedingungen der Kulturhauptstadt in der Region Bezug nehmen.

Gmundner Keramik und OÖ Landes-Kultur GmbH haben mit der Academy of Ceramics Gmunden ein neues Format geschaffen. Im Zentrum stehen die gegenseitige Befeuerung und der Austausch zwischen einem der ältesten Standorte für Keramikproduktion in Europa und zeitgenössischen Künstler*innen von internationalem Rang.

Geschaffen werden Portraits von „reifen Supermodels“ in außergewöhnlicher Aufmachung – von modern, flippig, schräg bis hin zu traditionell, trachtig, klassisch; von „Grand Dames et Messieurs“ bis zum schlichten Sonntags-Chic. Das gealterte Salzkammergut in all seinen Facetten. Die Bilder werden in Ausstellungen in den Seniorenhäusern gezeigt, um diese zu öffnen und als Orte der Kunst und Begegnung zu erfahren.

AVANTGARD/EN ist ein erweitertes Artist-in-Residence Programm im Karmelitinnen-Kloster in Gmunden und trägt dazu bei, den Garten zu einem Ort des öffentlichen Dialogs, der Begegnung, der Reflexion und des kulturellen Austauschs zu machen, der Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Perspektiven zusammenbringt, um Gegenwärtiges zu verhandeln. 

 

 

Das Salzkammergut war im 19. und 20. Jahrhundert Schmelztiegel der Avantgarde. An diese Tradition knüpfen Aufführung und Ausstellung des „Ballet Mécanique“ an und bieten zugleich eine Salzkammergut Version des visionären Meisterwerks der klassischen Moderne.

Ceija Stojka ist aktuell eine der gefragtesten österreichischen Künstlerinnen. Ihre Bilder haben Bezug zu ihrer Historie als Kind vor, im und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Die multidisziplinäre Ausstellung im museum.ebensee 2024 gibt ebenso Einblicke in ihre Tagebücker, die eine persönliche Perspektive auf die österreichische Zeitgeschichte liefern.

Die japanische Künstlerin Chiharu Shiota beschäftigt sich in ihren Installationen mit Themen und Kontexten der menschlichen Existenz. Im Stollen des ehemaligen Konzentrationslagers in Ebensee schafft die Künstlerin eine Installation bestehend aus roten Seilen und 25 überlebensgroßen Kleidern.

„Da kloane Prinz – Reloaded“ ist eine innovative musikalisch-literarische Audio- & Bühnenproduktion mit anschließender öffentlicher Info-Mitmach-Station, basierend auf dem weltbekannten Original von Antoine de Saint-Exupéry. Ein Pilotprojekt zur kindgerechten Kulturvermittlung und Persönlichkeitsbildung für Kinder ab 6 Jahren.

Illustre Personen sind dem Aufruf zum Casting für „Das Große Welttheater“ gefolgt. Sie finden sich in einem geschlossenen Raum und werden vom Schöpfer zu Improvisationen von der „Geburt bis zum Tod“ aufgefordert. Wer ist dieser mysteriöse Entertainer mit seinen zwei Engeln?

Death By Landscape, EXCERPT: eine Vorpremiere, eine zweite Nacht, Janet, eine Kadenz außerhalb der Zeit, une balade dans le bois, eine Melodie, die in der Dunkelheit gesungen wird, ein Stachel, der durch die Fiktion entfernt wird, eine Zeitverschwendung, ein Akt der Archäographie, ein Dankeschön-Tanz, ein Tanz, um unterzuwachsen.

Co-Creation statt kolonialer Vorbehalte: Das Creative Europe-Projekt „Deconfining arts, culture and policies in Europe and Africa“ baut sinnstiftende Brücken für einen nachhaltigen, fairen interkontinentalen Kulturaustausch und leistet so einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Strategie für internationale Kulturbeziehungen.

Drei unterschiedliche Kunstausstellungen der besonderen Art an drei Orten: Während des 2. Weltkriegs nutzen Hitler und die bedeutendsten österreichischen Museen und Kunsthändler*innen das Salzkammergut, um Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte in Sicherheit zu bringen bzw. Museumsbestände vor Zerstörung zu schützen.

Digitalisierung ist überall und beeinflusst damit sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche. Es liegt an uns allen, uns mit neuen Technologien vertraut zu machen und die daraus entstehenden Vorteile für uns zu nutzen.

Transdisziplinäre Impulse für ein Kulturzentrum im ländlich alpinen Raum.
Der Woferlstall Bad Mitterndorf wird seit 2013 vom Verein E.I.K.E Forum bespielt. Das Impulsprogramm „East End Salzkammergut – Wo die Sonne aufgeht“ bindet über transdisziplinäre Formate regionale und europäische Partner*innen und Teilnehmende ein und greift lokale wie regionale Herausforderungen in ihrer europäischen Dimension auf.

„Flood“ ist ein dynamisches Projektionsmapping auf das Johann Nestroy Schulgebäude in Bad Ischl, das die Medienkünstler*innen Ruth Schnell und Martin Kusch für die Eröffnung von Salzkammergut 2024 adaptiert haben. Die Fassade des Gebäudes wird Teil einer spektakulären Animation, deren visuelle Basis das Textkonvolut der 1948 verabschiedeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist, die heute 30 Artikel und 17 Zusatzartikel umfasst (International Bill of Rights).

Im Rahmen des Projektes treffen sich Künstler*innen aus der Donauregion zu mehrtägigen Workshops. Mit Hilfe von lokalen Jugendlichen und Student*innen bearbeiten sie spannende, vergessene oder nicht leicht zugängliche Orte in einer künstlerischen Performance.

Das Erdgeschoss der Jugendstilvilla Bahnhofstraße 13 in Vorchdorf wurde der Vorchdorfer Bevölkerung für das Jahr 2024 mit einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats rund um die Aktivitäten im Kulturhauptstadtjahr zur Verfügung gestellt.

Unter dem Titel „Let’s live together! Communities and Culture on Screen“ bringt das KINO EBENSEE gemeinsam mit CROSSING EUROPE eine mehrtägige internationale Filmschau mit Filmgästen ins einzig erhaltene Programmkino im Salzkammergut und gestaltet ein praxisorientiertes Vermittlungsprogramm für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren aus der Region.

Eine regionale Interpretation der Libertalia-Geschichte als Performance. Das war das Ergebnis des SALT LAB.

Beim „Marktplatz der Ideen“ tauschten sich Künstler*innen, Kreative, Unternehmer*innen & Politik über die Einreichungen und die zu realisierenden Projekte des Kulturhauptstadt-Jahres aus.

Das Projekt verbindet traditionelle Instrumente wie Zither, Hackbrett und Seitelpfeife mit zeitgenössischer elektronischer Musik. Klangeigenschaften traditioneller und fast verschwundener Instrumente aus der Region werden mit neuen und ungewohnten Spielweisen gepaart.