Villa Karbach

Wie der Skurrealismus in die Welt kommt

Wo Reales und Skurriles sich begegnen, kommt der „Skurrealismus“ in die Welt. Diese Wortschöpfung stammt vom Ebenseer Schriftsteller Walter Pilar, dem Anstifter des Kunstprojekts Villa Karbach. Er und 14 andere Kunstschaffende zeigen Werke von eigenwilliger Kraft.

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Villa Karbach
Villa Pantschoulidzeff in Traunkirchen © Villa Karbach
Mitwirkende

Lara Almarcegui (ES/NL), Eric Asamoah (AT/GH), Hugo Canoilas (PT), Fernando Sánchez Castillo (ES), Du Yan (CN/CH), Thomas Feuerstein (AT), Siegfried A. Fruhauf (AT), Anna Katharina Laggner (AT), Walter Pilar (AT), Peter Putz (AT), Ella Raidel (AT/SG), Barbara Signer (CH), Monika Sobotik (AT), Andrea Sodomka (AT), Isa Stein (AT) (Künstler*innen)
Martin Sturm, Paolo Bianchi (Projektverantwortliche, Kuratoren)
NATURSCHAUSPIEL (Kooperationspartner)

Maria Neumayr-Wimmer (Leitung Produktion)

Wann
Mai bis September 2024

Über das Projekt

Oberhalb des Klosterplatzes in Traunkirchen wurde um 1850 eine Villa für eine georgisch-russische Fürstentochter erbaut – ein Treffpunkt für berühmte Musiker und Schriftsteller. Jetzt sind dort Werke von zeitgenössischen Kunstschaffenden zu sehen, so etwa im Gartensaal das Hauptwerk „Karbach-Hochalter“ von Walter Pilar. Im Salon, Schlafzimmer und Cabinet erleben die Gäste Arbeiten, die faszinierend und irritierend, humorvoll und ernsthaft zugleich sind. Zu sehen gibt es Tauchgänge, Wurzelwelten, Kopfstände und ein Luftballontor. Von der Terrasse aus erscheint die Bergwelt am anderen Ufer des Traunsees wie die Hintergrundlandschaft in Leonardo da Vincis „Mona Lisa“. Die Überfuhr zum Steinbruch Karbach erfolgt mit dem Boot. Hier wurde von 1890 bis 2005 weißer Kalkstein abgebaut, „der Berg über den See transportiert“ (so Pilar) und in Ebensee zu Soda verarbeitet. Die Gäste treffen auf künstlerische Interventionen, etwa auf ein alchimistisches Labor, auf eine Klangaufführung mit singenden Steinen, auf das Alpenglühen unter Tage und auf die Symbiose von Natur und Kunst.